Lavendel – Eine Liebeserklärung für den Geist

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– Lavendula – Dharu (Hindi) Lavender

 

Schließe die Augen und stell dir vor du bist inmitten eines Lavendelfeldes…..Atme den Duft tief ein und nimm ihn in alle deine Zellen auf….

Nach einem stressigen Tag, eine aufregenden Woche, Unruhe, Nervosität, Schlafmangel, Erschöpfung, Migräne…dann ein Bad in Lavendelöl oder zumindest ein Duftlämpchen mit Lavendelöl angesteckt, damit sich dieser so wundervoll verzaubernde Duft ausbreiten kann…

Also bei mir macht sich allein bei der Vorstellung bereits Entspannung bemerkbar. Ja, ich hab hier reine Öle neben mir stehen, herrliche Produkte in Sichtweite und natürlich einige Bücher um mich herum, die die Recherche sehr anschaulich machen….Mmhhhh ich liebe diesen Duft.

Aber nun mal zu den Fakten 🙂

Schon in der römischen und griechischen Antike war die Wirkung von Lavendel bekannt. Alten Texten und auch der Bibel kann man entnehmen, wie Lavendel, zusammen mit Aloe Vera, Kräutern und Gewürzen für religiöse Riten eingesetzt wurde. Auch der Ayurveda kennt Lavendel. Es gibt natürlich so einige unterschiedliche Familienmitglieder dieser Lippenblütler, neue Züchtungen und zähe alte „Burschen“, die Wind und Wetter aushalten können. Mir geht es um die reinste Form dieser zauberhaften Pflanzen.

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Bestimmt kennst Du auch die schönen Bilder aus der Provence. Soweit das Auge reicht Büsche mit den kleinen lilafarbenen Miniblüten an den langen Stängeln, die Dein Auge und Dein Herz erfreuen. Durftest du schon mal an einem voll blühenden Feld diesen umwerfenden Duft einatmen? Da taumelt der Geist und man ist unmittelbar glücklich und entspannt….Die größten und bekanntesten Felder sind in Frankreich, Spanien, auch Südafrika wobei es in Bulgarien ganz besonders intensiv duftende Pflanzen gibt.

Warum duftet eine Pflanze überhaupt?

Pflanzen entwickeln den Duft um Insekten und andere Lebewesen anzuziehen, damit sie sie bestäuben und so das Überleben der Pflanze gesichert werden kann. Natürlich auch zur Kommunikation, als Abwehr gegen Bakterien, Pilze, Viren. Diese Pheromone (Botenstoffe zur Kommunikation zwischen Lebewesen – oder auch manchmal als Lockstoffe der Liebe bezeichnet) ziehen eben nicht nur Insekten an, sondern alle Lebewesen inkl. uns. Düfte werden an unser Limbisches System gesendet und wirken sich unmittelbar auf unsere Emotionen aus. Dass bei dem Duft von Lavendel vielleicht die Erinnerung an die geliebte Oma, an frische Bettwäsche in den Kindertagen hochkommen – früher hat man Lavendelsäckchen zwischen die Wäsche gesteckt oder auch einfach an glückliche Zeiten ist kein Wunder, sondern eine völlig natürliche Reaktion unseres Körpers….

Die Aufnahme des Duftes ist also die Nase. Da fallen mir Sprüche ein wie: „den kann ich nicht riechen“ oder „mir stinkt’s“ oder auch „bei dem Duft läuft mir das Wasser im Mund zusammen“…. Emotionen und sogar körperliche Reaktionen kommen in Gang. Kein Wunder lieben die meisten Menschen Düfte, sie hüllen ein, holen Erinnerungen zurück und steuern auch unsere Empfindungen. Den 1. Duft unseres Lebens inhalieren wir übrigens, wenn wir durch den Geburtskanal geschlüpft sind und auf die Welt kommen. Da nehmen wir den Geruch unserer Mutter wahr, die ersten Pheromone, dadurch erkennen wir sie auch blind sofort wieder. Leider sind es bei Kaiserschnitt-Babys eher die Latexhandschuhe der Hebamme oder das Desinfektionsmittel.

Ohne Duft geht gar nichts….

In der Parfümherstellung sind inzwischen leider oft künstlich hergestellte Düfte die Norm und auch in unseren täglichen Hygieneartikeln überall enthalten. Viel zu viel und leider teilweise hochgiftig. Denn wir cremen, duschen, baden, ölen, putzen und massieren uns mit den Düften, die dann auch in die Haut einziehen und in kürzester Zeit im Blut nachweisbar sind….

Aber zurück zum Lavendel. Die Ätherischen Öle der noch nicht ganz aufgeblühten Blüten bestehen überwiegend aus Monoterpenen, es ist reich an Linalylacetat und Linalool sowie Cineol, Kampfer und weitere unaussprechliche wirkrelevanten Inhaltsstoffe, wichtig sind noch die Gerbstoffe, Sterile und Triterpene, ganz wichtig ist das Geraniol, die das Öl so wertvoll machen.  – Um diese wertvollen Essenzen überhaupt in Reinform zu bekommen, bedarf es einer aufwendiger Kaltpressung und Destillation. Dafür braucht man locker mal einen Wäschekorb voll Stängel, Blüten und Blätter damit 1 Tropfen Essenz dabei gewonnen wird. Das Ojas der Pflanze würde der Ayurveda das nennen – die Essenz der Pflanze, die reine Lebensenergie mit allen Informationen. Daher sind echte reine Öle auch keine Schnäppchen-Artikel. 

In der Aromatherapie werden gezielt Düfte eingesetzt um Reaktionen in uns auszulösen. Das weiß man schon viele tausend Jahre. Also kannst Du dir das Wissen jetzt auch zu Nutze machen und dich gezielt „therapieren“ 🙂 DOCH ACHTUNG!!! Synthetische Düfte ziehen auch in die Haut und den Organismus ein, haben aber keine positiven Informationen für uns!!!

Aus Ayurvedischer Sicht sind seine Haupt-Eigenschaften spitz und ölig, Der Geschmack ist scharf und bitter, es wärmt den Organismus und seine Verdauungwirkung ist scharf. VATA und KAPHA werden verringert.

Bekannte Anwendungen und Indikationen: Bei allen Entspannungsmaßnahmen wie bei krampfartigen Schmerzen, Epilepsie, Gedächtnisschwäche, Schlafstörungen. Da er durchblutungsfördernd ist, eignet er sich bei Ödemen, niedrigem Blutdruck, sowie bei Erkältungen, Verschleimungen, Asthma, Übelkeit, bei Unruhezuständen, Nervenschwächen, Erschöpfungszuständen, ja und sogar bei Migräne und Herzschwäche… auch bei Schlangenbissen wird er eingesetzt. Durch die Hitze/Wärmeentwicklung im Organismus kann er auch gut bei Juckreiz, Sonnenbrand oder bei Hautunreinheiten lokal eingesetzt werden. BITTE NIE pur auf die Haut auftragen!!!!

Ich verdünne die reinen Essenzen von meinem Hersteller gerne im Aloe First Spray oder in guten Trägerölen. In der Duftlampe kommen 2 Tröpfchen der Essenz ins warme Wasser. Als Tee zubereitet mit teils echten Blüten und der Essenz aufgebrüht ist es ein ganz herrliches Getränk um zur Ruhe zu kommen und neue Kraft zu schöpfen.

Als keiner Hinweis: In meinen Gewürzkunde-Seminaren oder Aroma-Vital-Abenden berichte ich noch weit ausführlicher und gezielter und gehe da auch speziell auf Mischungen für bestimmte Bedürfnisse ein. (Die Termine bekommst Du regelmäßig mit meinem Newsletter mitgeteilt)

LAVENDER Forever Essential Oils Lavender, Art-Nr. 506, Inhalt: 15ml

Garantiert reine Essenzen bekommst Du in sehr guten Spezialgeschäften. Nicht wundern, denn wirklich reine Öle kosten etwa bei 15ml zwischen 25 – 40€. Alles andere ist bereits verdünnt oder leider synthetisch.

Ein solch besonderes Öl eignet sich auch ganz wunderbar als Geschenkidee 🙂

Reine Öle kannst du auch gerne über mich in unserem Online-Shop beziehen. Ich berate dich sehr gerne!

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Eine wärmende Liebeserklärung

Freies FreitagsGeschenk-Rezept:ganesha-md

Dieses so wunderbar in den Herbst passende Rezept hab ich mal irgendwo (ich glaub es war bei Volker Mehl) entdeckt und gleich ausprobiert – es ist zum dahinschmelzen…..

Ich finde, diese Kombination an Süße und Schärfe gleichzeitig mit der cremigen Substanz des Pürees und den noch saftigen kurz gebratenen Äpfeln macht voll glücklich. Mich hüllt das beim üblichen herbstlichen Wetter so wunderbar in eine wärmende Hülle ein….das ist die reinste Liebeserklärung 🙂

Laut Ayurvedischer Lehre haben wir jetzt im Herbst ein recht gutes und stabiles Agni (Verdauungskraft). Die Wärme von Pitta (Feuer – Sommer) ist noch vorhanden und doch sind die Abende und der Wind schon recht frisch.

Vorausgesetzt wir haben uns in diesem Sommer nicht nur von Gegrilltem, Salaten am Abend und den vielerlei Soßen mit jede Menge Alkohol verköstigt, dann können wir uns über dieses schnelle und simple Gericht voll und ganz hingeben. Falls doch, schlage ich erst noch eine kleine „Entschlackungskur“ vor. Denn was wir jetzt im Herbst noch mal an „Abfall“ entsorgen, brauchen wir bis Februar nicht mit uns herumtragen 🙂 Im Winter ist unser Stoffwechsel auf Aufnahme programmiert und gibt nur sehr schwer etwas ab. Wer also noch ein bisschen Gewichtsmanagement voran treiben möchte – JETZT ist der richtige Zeitpunkt dafür.

In Kürze beginne ich wieder mit den Clean9-Tagen ….wer mitmachen möchte….einfach bei mir melden.

 

Wenn es Dir gefällt, dass ich immer wieder Freitags ein Geschenk-Rezept verschicke, dann gib mir doch bitte eine kurze Info. So macht es viel mehr Freude, wenn ich weiß, das Du dich darüber freust.

 

Lass Deine Nahrung auch Deine Medizin sein

Sat Nam – Pittagirl

Süßkartoffelpüree mit Pfeffer-Apfel (Ayurvedisch)

Portionen 4
Zubereitungszeit 10 minutes
Kochzeit 20 minutes
Gesamtzeit 30 minutes
Ernährungsform Gluten Frei, Vegan, Vegetarisch
Dieses schnelle Gericht ist wie eine Liebeserklärung. Du kannst sie als Vorspeise, als Beilage oder einfach mal als Hauptspeise (hilft auch als Seelentröster) genießen. Es sollte auf jeden Fall noch gut warm sein, dann entfalten sich die Aromen noch so angenehm stimulierend.

Zutaten

  • 750 g Süßkartoffeln (schälen und in grobe Stücke schneiden)
  • 2 mittelgroße rote Zwiebeln (schälen und in Ringe schneiden)
  • 2-3 TL Ghee (Pflanzl. Öl) (etwas zum Anbraten der Äpfel und für's Püree)
  • 100 ml Gemüsebrühe
  • 100 ml Milch oder Sahne/Wasser-Mischung (für's Püree - es eignen sich auch Mandel/Kokos/Hafer...milch))
  • 2 mittelgroße saftige Äpfel (in feine Scheiben schneiden)

Gewürze

  • 1 TL Rohrzucker (für die Äpfel)
  • Muskat (frisch gerieben)
  • Salz, Pfeffer

Notizen

Dieses durchaus Ayurvedische Rezept kann optional prima als vegane Mahlzeit zubereitet werden. Dann einfach Ghee durch ein gutes Öl austauschen und die Milch bzw. die Sahne durch entweder Sojasahne oder jegliche Alternativ-Milch ersetzen.

Zubereitung

Vorbereitung
Schritt 1
Die Äpfel waschen, nach Möglichkeit nicht schälen, Strunk ausschneiden bzw. ausstechen oder halbieren und Kerne entfernen. Zwiebel schneiden, in feine Ringe schneiden/hobeln und abgedeckt beiseite stellen.
Zubereitung
Schritt 2
Jetzt die Süßkartoffeln schälen in grobe Stücke schneiden und mit der Milch bzw. Sahne-Wassermischung und der Gemüsebrühe gar kochen. (so ca. 15 Min.) Falls Du das im Thermomix machst, koche die Stücke tatsächlich in der Flüssigkeit, es wird später ja püriert.
Schritt 3
Nun etwas Ghee (Butterfett) in einer Pfanne schmelzen lassen, Zucker zugeben und leicht abschmelzen, dann die Zwiebel zugeben und vorsichtig bräunen - Beiseite stellen und warm halten
Schritt 4
Wieder etwas Ghee anschmelzen, nimm die selbe Pfanne noch mal, jetzt vorsichtig die Apfelringe kurz andünsten, so dass sie fast durch sind aber doch noch fest, Vorsicht, das geht recht schnell.
Schritt 5
Sobald die Kartoffeln durch sind mit etwas Salz, Pfeffer und Muskat (am Besten frisch gerieben) würzen, dann stampfen oder pürieren
Schritt 6
Püree am besten auf einen warmen Teller oder in ein hübsches Glas füllen, ein paar Apfelscheiben darüber legen und mit den Zwiebelscheiben bedecken. Etwas frischen Pfeffer drauf - Fertig -