Granatapfel – Königin der Früchte oder Liebesapfel

Im indischen Sanskrit ist sein Name „Da Dima“, Raktapushpa – was so viel bedeutet wie „rot blühend“, botanisch nennt man ihn Punica granatum oder auch Grenadine und Pomegranat. Er gehört zur Familie der Weiderich Gewächse und ist in West- bis Mittelasien beheimatet. Inzwischen wächst er auch an warmen Orten im Mittelmeerraum.

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(Mein Foto entstand im Garten eines italienischen Weinbauern)

Es ist eher ein kleiner Baum, der aber einige hundert Jahre alt werden kann. Die dornigen Äste tragen oval-längliche Blätter und im Frühjahr bis Sommer kommen leuchtend orangerote, trichterförmige Blüten zum Vorschein, aus denen von September bis Dezember apfelförmige Früchte reifen. Je nach Sorte können diese mehr rot oder mehr gelblich sein.

Im Innern des Granatapfels befinden sich mehrere Kammern mit hunderten Samen. Auch diese können von rosa bis tiefrot werden.
Der Granatapfel ist Rot wie die Liebe, fest und knackig außen mit den vielen kleinen roten und prall gefüllten Granaten (Samen-Körnchen) innen. Es können mehrere Hundert kleine Samen in einer Frucht stecken. Erst seit kurzem sind sie im Winter auch bei uns im Handel zu bekommen.
Seit tausenden von Jahren ist er bekannt und DAS Symbol für Fruchtbarkeit, ewige Jungend, Schönheit und Liebe aber auch für Macht, Blut und Tod. Na ja, schließlich war es auch die Frucht der Aphrodite und die römische Schwester Venus soll ihn einst gepflanzt haben. Wer weiß, womöglich war es ein Granatapfel, weswegen Adam und Eva das Paradies verlassen mussten. In so manchem kirchlichen Symbol oder Wappen von Königreichen und Ländern ist er sehr häufig präsent. Achtet ruhig mal drauf, wo überall.

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Und in der Tat, hat diese Frucht einiges zu bieten. Der Granatapfel ist quasi das perfekte „Rostschutzmittel“ für unsere Zellen. Er steckt voller sekundärer Pflanzenstoffe, das sind die, die uns jung erhalten. Also, ein sehr gutaussehender Bodyguard mit antioxidativer Wirkung und um ein vielfaches stärker als unsere Traubensäfte, Blaubeeren, grüner Tee oder der geliebte Rotwein. Die Inhaltsstoffe einer vollreifen Frucht sind echte „Anti-Aging“-Stoffe, die ich jetzt nicht alle aufzählen kann. Aber für die Vegetarier und Veganer unter Euch, ist er eine echte Bereicherung zum täglichen Speiseplan. (Inhalte wie Anthozyane – die die schöne Farbe machen, Polyphenole – die Radikale Fänger, Kalium, B-Vitamine, Vitamin E und K, Flavonoide, Eisen, Kalzium, diverse Mineralien, Pektine (damit das tägliche „Prachthäuflein“ schön geformt in die Schüssel gleitet). Also alle Bausteine fürs Blut, schöne Haare, Haut und Nägel, für die gute Laune und die Liebe….

Nach Ayurvedischer Lehre nährt der Granatapfel all unsere Gefäße und Gewebe, gilt als sattvisch (rein) und ist besonders für den Aufbau der Fortpflanzungsgewebe bekannt.
Das ersichtliche und spürbare Ergebnis nach einer Weile und regelmäßigem Verzehr sind z.B. bessere Blutwerte bei Anämie, eine verbesserte Durchblutung – also alle Bluthochdrucks-Leute aufgepasst! Wunderbar als Prävention und zum Aufbau der Knochen, Gelenke, prima bei Diabetes, da es den Zuckerstoffwechsel unterstützt, für unsere Nerven – also für ALLE Gestressten und Genervten und ganz wichtig, für unsere körpereigene Abwehr. Auch bei diversen Menstruationsbeschwerden (z.B. PMS, Heißhunger auf die Schokolade, Überempfindlichkeit…) – Hier ist Granatapfel deutlich besser als die Schokolade ☺ oder Magen-Darm-Problematiken hat er sich vielfach bewährt. Bei Herz-Kreislauf Geschichten, Arteriosklerose oder ganz speziell auch in der Krebsprävention und Behandlung spielt er bei uns eine immer bedeutendere Rolle, speziell bei Brustkrebs oder Prostatakrebs wurden sehr positive Ergebnisse erzielt (Mehr Infos, Erfahrungen, Studien hierüber können wir gerne direkt persönlich austauschen) Der Liebesapfel ist ein wichtiger Begleiter durch die Wechseljahre und danach…..Also auf jeden Fall ein echtes volles und leckeres Kraftpaket und Liebeselixier für uns….

Die Kerne enthalten wertvolle Öle und beachtenswerte Phytoöstrogene – daher besser kauen und nicht ausspucken. Die können wir Mädels gut gebrauchen, wenn unserer eigenes Östrogen langsam weniger wird, also üblicher Weise in den Wechseljahren und danach. Als Öl der Kerne kann man direkt auf die feuchte Haut einmassieren, es hält sie geschmeidig und stärkt sie auch – bitte auf die Qualität des Öls achten. Es sollte auf jeden Fall kalt gepresst und ohne Zusätze sein.

Oh, ja wertvoll sind sie schon, diese „Paradiesäpfel“, wenn man sie in Bioqualität und reif kaufen möchte… aber, das sollten wir uns auch Wert sein. Eine super gute Alternative für die Zeit, in der es bei uns keine gute Auswahl gibt, also zwischen Februar und Oktober kann ich dir einen sehr hochwertigen und konzentrierten Saft wärmstens empfehlen. (Den trink ich seit Jahren fast täglich und in unserem Online-Shop gibt es ihn auch)

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In Indien konnte ich im Februar frischen Granatapfelsaft trinken, der Geschmack und die Farbe sind unbeschreiblich. Deshalb bin ich auch sehr wählerisch, wenn ich hier bei uns frische Früchte kaufe und verlasse mich daher gern auf die hohe Qualität des Pomesteen-Getränks. Zum Genuss und fürs Auge gibt es sie über den Winter natürlich auch in Salaten, im Frühstücksbrei oder dem Nachtisch.

DOCH VORSICHT ist geboten beim Öffnen der Früchte. Wenn die Küche nicht wie ein Schlachtfeld aussehen soll, dann sollten sie „fachgerecht“ geöffnet werden. Da gibt es dann doch mehrere Möglichkeiten dies zu tun. Gegessen werden die kleinen roten Kerne/Granaten, die im Inneren des Granatapfels fest sitzen. Und damit sie uns nicht beim Öffnen gleich „explodieren“, hat es sich bewährt, die Frucht quer in zwei Hälften zu schneiden. Ich rolle sie vorher auf einer harten Unterlage etwas hin und her. Dann kann die Schale an den Seiten mehrfach eingeschnitten werden, um sie dann am Rand des kleinen Häutchens und mit einem Löffel oder den Fingern leicht abzulösen. Ich rate, sie in eine Schale purzeln zu lassen, dann geht auch vom wertvollen Saft nicht so viel verloren.
Es gibt jedoch mehrere Möglichkeiten…finde einfach für Dich die beste Variante selbst heraus.

An dieser Stelle noch ein Warnhinweis: Die Schalen sowie die Flüssigkeit aus den Kernen wurden und werden traditionell als Farbstoff für Orientteppiche genommen und lassen sich aus unserer Kleidung nur schwer wieder entfernen. Mit Aloe Vera Spray klappt das ganz gut, hab’s selber schon öfter getestet.
Im Ayurveda gilt der Granatapfel als „alle drei Doshas reduzierend“, sein süßer und zusammenziehender Geschmack (Rasa) bringt kühle und aufbauende Eigenschaften mit. Sein auch leicht saurer Geschmack macht aktiv und appetitanregend. Es kommt allerdings immer auf die Art der Frucht und den Reifungsgrad an. Ebenso wichtig ist es auch, ob die Frucht aus biologischem oder konventionellem Anbau stammt. Therapeutisch werden im Ayurveda sowohl die Rinde, die Wurzeln, Blüten, Früchte oder die Samen verwendet. Wegen seiner aphrodisierenden Wirkung gilt er auch als „Rasayana“ für Männer und Frauen gleichermaßen. So wundert es auch nicht, dass er in praktisch allen „Liebes-Elixieren“ und Rezepten als Zutat zu finden ist.

Für alle, die Kinder haben, selber nicht gerne Obst essen, gestresst oder auch schon etwas älter sind und die Körnchen oder eben die „Spritzerei“ bei unvorsichtigem Öffnen nicht so mögen, empfehle ich als Alternative den Saft.
Ein besonderer Cocktail für besondere Gelegenheiten: frischer Granatapfelsaft oder Pomesteen, Datteln, etwas Chili, Muskat und Honig und etwas Aloe Vera.

Meine persönliche Empfehlung ist der Granatapfelsaft mit Mangostane, Birne, Blaubeere und Aloe Vera Gel von Forever – da gibt es ihn als Konzentrat unter dem Namen Pomesteen Power mit der Bestell-Nr. 262 für 473ml, das Aloe First Spray ist für vieles sehr zu empfehlen, unter anderem auch zur sofortigen „Fleckenentfernung“ Nr. 40 – ein echtes Erste-Hilfe-Spray eben.
Schau gerne in unserem Shop noch nach passenden täglichen Helfern für Dich und Deine Lieben.

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Pass auf Dich auf – Herzlichst

Sat Nam – Pittagirl

Eine Quellen-Liste kann ich bei Bedarf sehr gerne zur Verfügung stellen, jedoch möchte ich hier den Rahmen nicht sprengen. Ich hab in sehr vielen Berichten, Studien, Büchern, Internet und Ausbildungsunterlagen Teile der Texte entnommen.