Richtig Kauen – Wie Achtsamkeit auf der Zunge zergeht.

Hastiges Essen macht dick und krank, unglücklich und müde… schlechtes Kauen fördert viel zu viele Befindlichkeiten und auch richtige Erkrankungen.

Ein echtes AHA-Erlebnis ist es, wie Achtsamkeit auf der Zunge zergeht.

Es gibt da eine Zauberformel, die uns Essen und Trinken ganz neu erfahren läßt.

Zu Beginn meiner Ayurveda-Ausbildung hörte ich auch aus deren Schriften, dass es gar nicht immer NUR auf das Essen an sich ankommt, sondern zu einem großen Anteil auch auf den Esser selbst und wie, wo und wann er etwas zu sich nimmt.

Doch jetzt mal von Anfang an…

Ich war mein ganzes Leben lang schon ein ‚Langsam-Esser‘. Leider wurde ich erst von meinen Eltern, dann in der Schule, später von den Kollegen, Freunden immer wieder dazu aufgefordert, doch mal schneller zu essen. Wenn ich dem nachging und meine Mahlzeiten hinunterschlang, kaum gekaut, viel zu trocken, womöglich noch hastig im Gehen und dazu getrunken hab, war mir hinterher übel, hatte Bauchschmerzen oder böses Krümeln im Magen. Ein paar Stunden später dann übel riechende Blähungen. Aber wer hat auch schon Zeit, in Ruhe zu essen.

Es kam, wie’s kommen musste….den ganzen Leidensweg erspare ich Dir jetzt.

2011 kam ich durch einen Tipp meiner Ärztin zu einem Kauseminar, besser gesagt zum SCHMAUEN©. Das ist eine geschützte Wortfindung von Jürgen Schilling. Der Kurs ging 2 Tage und 1 Tag im Anschluss, um seine Methode weitergeben zu dürfen.

Jetzt wirst Du dich sicher fragen, was man 2 volle Tage über’s KAUEN erzählen und lernen kann 🙂 – eine ganze Menge!

Soviel verrate ich gleich. Wir haben gespannt gelauscht, viel gelacht, so viele Infos über Verdauung, Stoffwechsel, ernährungsbedingter Erkrankungen und Vitalität gehört, dass mir noch Tage danach die Worte im Kopf schwirrten. UND, wir haben kauen und trinken neu gelernt.

Heute, 10 Jahre später, esse ich immer noch langsam, jedoch wesentlich sozialverträglicher als früher und bin meist mit den anderen fertig. Und, es geht mir so gut wie nie.

Mal ehrlich, wenn ich die Menschen so beobachte, wie sie im Gehen mal eben einen Kaffee und ein Brötchen mitnehmen und essen, in der Kantine zwischen zwei Terminen schnell schnell irgendwas runterwürgen oder gar vor dem Fernseher etwas in sich hineinlöffeln, hat das mit bewußter Nahrungsaufnahme nichts zu tun. Wir schmecken nichts, unser armer Darm weiß gar nicht was da kommt, er muss riesen Stücke verarbeiten und satt macht uns das auch nicht, höchstens voll und schwer. Und Glücklich schon gar nicht.

Wenn wir jedoch nichts schmecken, werden unsere Sinne nicht berührt, es fehlen die richtigen Verdauungssäfte zur Mahlzeit, Hormone werden dadurch auch keine frei. Wenn wir nicht kauen, muss der Darm alles zerdrücken oder mit Säuren zerkleinern… all das macht mit der Zeit krank und unglücklich.

Wenn wir jedoch unser Essen trinken und unser Trinken essen, erfahren wir eine ganz neue Welt des SCHMECKENS. Wir werden wieder sensibel auf echten Geschmack, verdauen wesentlich besser, typische Zivilisationskrankheiten gehen zurück, unser Gewicht reguliert sich und so vieles mehr.

Wenn das für Dich interessant klingt, Du gerade JETZT endlich etwas für Deine Gesundheit tun möchtest, dann melde Dich doch am besten gleich zu meinem online Workshop an. Es wird sich für Dich lohnen.

In meinem Workshop – ‚Richtig Kauen, statt verzichten‘ am 29. April um 18:30 Uhr* (Beitrag 29€ für meine NL-Leser für 25€) werden wir online in einem Zoom-Webinar zusammen üben, lachen, lauschen und lernen. Ich werde darüber berichten, was ab dem ersten Bissen im Körper so passiert. Eigentlich passiert ja bereits vorher etwas…. Also, Du erfährst, wie Du allein nur durch’s richtige Kauen schlanker wirst, besser schläfst, mehr Energie bekommst und das sogar in stressigen Zeiten. Vergiss den Diät-Wahnsinn und iss Dich glücklich. Dein Geschmackssinn wird sich verändern und Du nimmst Deine Nahrung anders wahr. Wir werden auch Vieles aus dem Ayurveda lernen, denn nicht jedes Essen passt zu jedem Menschen. Also Gesund bedeutet für jeden etwas anderes. Dann werden wir besprechen, wann, wo und wie DU deine Nahrung wertvoller machst. Denn nicht ’nur‘ der Magen will voll sein, sondern Deine Zellen brauchen gutes Futter.

Die Technik für automatisches Anmelden und bezahlen ist noch nicht eingerichtet. Du kannst Dich einfach hier mit dem Formular anmelden, bekommst eine Rechnung und kannst entweder per PayPal oder Überweisung bezahlen. Sobald das Geld unterwegs ist, bekommst Du von mir den Zugangslink mit dem Kennwort. Es wird Aufgezeichnet, also wenn Du an dem Termin direkt nicht dabei sein kannst, jedoch gerne im replay hören magst, geht das auch.

*Ich habe das Datum und Uhrzeit des Kurses verschoben, da die Umsetzung mehr Zeit in Anspruch nimmt, als geplant.

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    Warum lieben und brauchen wir Süßes

    Wir alle lieben Süßes, denn es macht bekanntlich glücklich! Aber, es gibt da ganz gravierende Unterschiede und das weiß auch die Industrie gut für sich zu nutzen.

    Besonders effektiv können WIR die Wirkung unserer Nahrung mit dem gezielten Einsatz des Geschmacks (Rasa) steuern. Ayurveda beschreibt 6 Geschmacksrichtungen, die direkten Einfluss auf unsere Doshas (Unseren Typ, also Vata, Pitta oder Kapha) und den Stoffwechsel sowie unsere Psyche ausüben. 

    Wir alle lieben Süßes! Doch zum Einen ist süß nicht gleich süß und zum Anderen ist es tatsächlich ein Geschmack, den wir täglich benötigen und unbedingt zu uns nehmen sollten. Denn wir können Glück wirklich auch essen.

    Unser Leben beginnt mit Süßem, der Muttermilch. Auch wenn ein Baby Ersatznahrung bekommt, ist diese süß. Ja, es gibt auch hier bereits Unterschiede, denn die Muttermilch einer Pitta- oder Vata-Mama ist weniger süß, als die einer Kapha-Mama. Das liegt daran, dass eine Kapha-Mama einfach als Typ von Haus aus viel Erde und Wasseranteile trägt, die sich im Geschmack süß wiederfinden.

    Als ich damals in meiner Ausbildungszeit zur Ayurveda Ernährungs-Therapeutin begriffen habe, wie sich unsere eigene Zusammenstellung der Elemente, also unser Dosha auf unser gesamtes Leben, denken, handeln und fühlen und ja auch auf unsere Neigungen und den Gesundheitszustand auswirken, war ich überwältigt wie komplex Ayurveda ‚denkt‘. 

    Und so ist es eben auch nicht verwunderlich, dass Menschen mit hohem Kapha-Anteil süßes lieben, Pitta süßes braucht um sein Feuer zu löschen, während es Vata Feuchtigkeit und ‚Bodenkontakt‘, also etwas Schwere zurückgibt.

    Als Beispiel: Eine Kapha-Frau liebt es mit Freundinnen gemütlich bei Kaffee mit Kuchen und Sahne zu sitzen und zu plaudern (Vorsicht – sie traut sich nur oft nicht mehr, weil sie häufig eh schon zu viel Substanz auf den Hüften trägt und es die stressige Zeit meist auch gar nicht mehr zulässt) während eine Vata-Frau lieber den Rohkostsalat und einen Smoothe vorzieht und mit Freunden lieber wandern oder eben sporteln geht. Pitta-Frauen mögen beides, bevorzugen dann aber doch den Schokokuchen mit etwas Chili und verausgaben sich dann in einem sportlichen Wettkampf …und all diese Neigungen würden dafür sorgen, dass die Grundelemente ansteigen. Das trifft natürlich nicht immer so extrem zu, jedoch die Tendenzen sind meist auch für Nicht-Ayurveda-Spezialisten erkennbar. 

    Nun, die Geschmacksrichtung SÜß bestehend aus den Elementen Erde und Wasser nährt unser Muskel- und Fettgewebe, ist also für deren gesunden Aufbau zuständig, es spendet Energie. JA, es sind die Kohlenhydrate – Stärke – Zucker aus z.B. Brot, Getreide, Honig, Kartoffeln, Nudeln aber auch aus Obst, Reis, Zuckerrüben und den Wurzelgemüsen. ABER auch Fette wie Ghee, Öl aus Ölsaaten, sowie Nüssen und Süßholz UND Eiweiß – aus Milch, Hülsenfrüchten, Fleisch, Huhn

    Keine Frage, wir essen zu viel Zucker und Zuckerhaltiges, das ist ein Fakt.

    Im Vergleich zur Vergangenheit, sei es nun vor 10 oder 100 Jahren ist unser aktueller Verbrauch gigantisch angestiegen und definitiv gesundheitsgefährdend. Wir sehen das an der rapide ansteigenden Zahl an Erkrankungen wie Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen, Bluthochdruck und und und….das sollte für uns alle alarmierend sein, doch wir ignorieren dies und konsumieren fleißig weiter. Nein, es sind nicht nur die Gummibärchen, Schokolade und co. Es sind vielmehr die versteckten Zucker in den ach so gesunden Säften, den Fertigprodukten, den vielen leeren Kohlenhydraten in Form von Brötchen, Teilchen, Nudeln die es an jeder Ecke inzwischen gibt. Leider auch den so leckeren Smoothes, Joghurts und Früchtequarks….alles überzuckert. Ja sogar in Wurst, Senf, Salatsoßen….überall findet sich Zucker. Was wir also am morgentlichen gekauften Müsli einsparen wollen, wenn wir es nicht mehr essen, holen wir uns dann im Wurstbrötchen wieder. 

    Allein in Deutschland sind es 10% der Bevölkerung, die bereits erkrankt sind an Diabetes Mellitus oder erhöhtem Blutzucker leiden und jährlich kommen viele Millionen dazu, leider werden es auch immer mehr Kinder.

    Aber das ist doch sicher längst bei Dir angekommen. Und sicher auch, dass es unterschiedliche Zucker gibt. Die richtig Bösen (weißer Haushaltszucker) und die, die in Reinform aus echter Nahrung kommen.

    Im Ayurveda wird die Geschmacksrichtung Süß als eine von 6 genannt, die wir für unseren Körper wie auch Geist täglich benötigen. Das kann jeder selbst feststellen, wenn am Abend oder bereits am Nachmittag ein Süßhunger aufkommt, wenn wir vergessen haben diese Komponente in unser Essen aufzunehmen. Dann ist meist eine Handvoll Nüsse eine sehr gute Entscheidung, viel besser als der schnell überzuckerte Müsliriegel oder die zuckersüße Schokolade.

    Süß ist auch die Liebe, die Geborgenheit, die Hülle, die uns schützt. Es ist ja kurz vor VALENTINSTAG, da beschenken wir unsere Liebsten mit etwas Süßem. Süß macht uns definitiv glücklich. 

    Also gönne dir täglich etwas Süßes, das kann essbar aber auch fühlbar sein  Eine innige Umarmung hilft manches Mal genauso wie ein Stück Schokolade. Ein Kapha-Typ sollte allerdings sehr sparsam damit umgehen und z.B. vom Kartoffelbrei nur wenig nehmen, Vata und Pitta-Menschen dürfen gerne mehr davon nehmen.

    Oh, es gäbe noch so vieles über unser süßes Verlangen zu schreiben, aber das würde dann in vielen Seiten enden…

    Nächstes Mal geht es dann um die Geschmacksrichtung sauer.

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