Eine wärmende Liebeserklärung

Freies FreitagsGeschenk-Rezept:ganesha-md

Dieses so wunderbar in den Herbst passende Rezept hab ich mal irgendwo (ich glaub es war bei Volker Mehl) entdeckt und gleich ausprobiert – es ist zum dahinschmelzen…..

Ich finde, diese Kombination an Süße und Schärfe gleichzeitig mit der cremigen Substanz des Pürees und den noch saftigen kurz gebratenen Äpfeln macht voll glücklich. Mich hüllt das beim üblichen herbstlichen Wetter so wunderbar in eine wärmende Hülle ein….das ist die reinste Liebeserklärung 🙂

Laut Ayurvedischer Lehre haben wir jetzt im Herbst ein recht gutes und stabiles Agni (Verdauungskraft). Die Wärme von Pitta (Feuer – Sommer) ist noch vorhanden und doch sind die Abende und der Wind schon recht frisch.

Vorausgesetzt wir haben uns in diesem Sommer nicht nur von Gegrilltem, Salaten am Abend und den vielerlei Soßen mit jede Menge Alkohol verköstigt, dann können wir uns über dieses schnelle und simple Gericht voll und ganz hingeben. Falls doch, schlage ich erst noch eine kleine „Entschlackungskur“ vor. Denn was wir jetzt im Herbst noch mal an „Abfall“ entsorgen, brauchen wir bis Februar nicht mit uns herumtragen 🙂 Im Winter ist unser Stoffwechsel auf Aufnahme programmiert und gibt nur sehr schwer etwas ab. Wer also noch ein bisschen Gewichtsmanagement voran treiben möchte – JETZT ist der richtige Zeitpunkt dafür.

In Kürze beginne ich wieder mit den Clean9-Tagen ….wer mitmachen möchte….einfach bei mir melden.

 

Wenn es Dir gefällt, dass ich immer wieder Freitags ein Geschenk-Rezept verschicke, dann gib mir doch bitte eine kurze Info. So macht es viel mehr Freude, wenn ich weiß, das Du dich darüber freust.

 

Lass Deine Nahrung auch Deine Medizin sein

Sat Nam – Pittagirl

Süßkartoffelpüree mit Pfeffer-Apfel (Ayurvedisch)

Portionen 4
Zubereitungszeit 10 minutes
Kochzeit 20 minutes
Gesamtzeit 30 minutes
Ernährungsform Gluten Free, Vegan, Vegetarian
Dieses schnelle Gericht ist wie eine Liebeserklärung. Du kannst sie als Vorspeise, als Beilage oder einfach mal als Hauptspeise (hilft auch als Seelentröster) genießen. Es sollte auf jeden Fall noch gut warm sein, dann entfalten sich die Aromen noch so angenehm stimulierend.

Zutaten

  • 750 g Süßkartoffeln (schälen und in grobe Stücke schneiden)
  • 2 mittelgroße rote Zwiebeln (schälen und in Ringe schneiden)
  • 2-3 TL Ghee (Pflanzl. Öl) (etwas zum Anbraten der Äpfel und für's Püree)
  • 100 ml Gemüsebrühe
  • 100 ml Milch oder Sahne/Wasser-Mischung (für's Püree - es eignen sich auch Mandel/Kokos/Hafer...milch))
  • 2 mittelgroße saftige Äpfel (in feine Scheiben schneiden)

Gewürze

  • 1 TL Rohrzucker (für die Äpfel)
  • Muskat (frisch gerieben)
  • Salz, Pfeffer

Notizen

Dieses durchaus Ayurvedische Rezept kann optional prima als vegane Mahlzeit zubereitet werden. Dann einfach Ghee durch ein gutes Öl austauschen und die Milch bzw. die Sahne durch entweder Sojasahne oder jegliche Alternativ-Milch ersetzen.

Zubereitung

Vorbereitung
Schritt 1
Die Äpfel waschen, nach Möglichkeit nicht schälen, Strunk ausschneiden bzw. ausstechen oder halbieren und Kerne entfernen. Zwiebel schneiden, in feine Ringe schneiden/hobeln und abgedeckt beiseite stellen.
Zubereitung
Schritt 2
Jetzt die Süßkartoffeln schälen in grobe Stücke schneiden und mit der Milch bzw. Sahne-Wassermischung und der Gemüsebrühe gar kochen. (so ca. 15 Min.) Falls Du das im Thermomix machst, koche die Stücke tatsächlich in der Flüssigkeit, es wird später ja püriert.
Schritt 3
Nun etwas Ghee (Butterfett) in einer Pfanne schmelzen lassen, Zucker zugeben und leicht abschmelzen, dann die Zwiebel zugeben und vorsichtig bräunen - Beiseite stellen und warm halten
Schritt 4
Wieder etwas Ghee anschmelzen, nimm die selbe Pfanne noch mal, jetzt vorsichtig die Apfelringe kurz andünsten, so dass sie fast durch sind aber doch noch fest, Vorsicht, das geht recht schnell.
Schritt 5
Sobald die Kartoffeln durch sind mit etwas Salz, Pfeffer und Muskat (am Besten frisch gerieben) würzen, dann stampfen oder pürieren
Schritt 6
Püree am besten auf einen warmen Teller oder in ein hübsches Glas füllen, ein paar Apfelscheiben darüber legen und mit den Zwiebelscheiben bedecken. Etwas frischen Pfeffer drauf - Fertig -

 

Nahrung als Medizin

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Hast Du dir schon mal die Frage gestellt, was eigentlich mit dem, was wir in den Mund nehmen, kauen, schlucken, trinken, lutschen so passiert? Ja gut, es kommt im Idealfall ein paar Stunden oder am nächsten Tag wieder zum Vorschein an anderer Stelle, farblich und im Geruch meist deutlich verändert. ABER mal im Ernst – was passiert denn da in der Zwischenzeit?

Ernährung spielt im Ayurveda eine sehr bedeutende Rolle und wird therapeutisch wie Medizin gegeben. Als Steuerungsmittel dienen hier auch Kräuter und Gewürze.

Im Ayurveda dreht sich ganz vieles um Agni – das beinhaltet Verdauung, Stoffwechsel, Verbrennung in jeder Zelle unseres Körpers. Es wird auch als „Lebensfeuer“ bezeichnet. Und wir können nur so leuchten und vital sein, wie die Nahrung es ist, die wir zu uns nehmen, wenn wir sie richtig „verdauen“ können.

So genannte „Lichtnahrung“ erhellt im wahrsten Sinne unsere Zellen und wenn dann unser Stoffwechsel im Ayurveda Agni, richtig motiviert und gut arbeitet, dann wirkt sich dies unmittelbar auf unsere Gesundheit (Svasta) aus. Denn dann können all unsere Zellen arbeiten, uns schöne Haut und Haare fertigen, unsere Augen leuchten lassen, die Körperwärme regulieren und auch Abfallprodukte entsorgen…und natürlich sehr vieles mehr.

Wenn Du fit, wach, schön, vital, jung, fröhlich, glücklich…. sein willst, dann prüfe Deine Nahrung.

Ich bin dir gerne dabei behilflich, das Du mit Genuß und Lebensfreude in wenigen Wochen, in kleinen Schritten zu DEINER persönlichen und täglichen Medizin findest.

Sat Nam – Pittagirl

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