Eine süße Verführung – Sweet Dream Firni

Wir lieben Süßigkeiten, naschen gerne, brauchen den Geschmack süß, haben Heißhunger danach…

SÜß – Madhura – Sweet

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Nach ayurvedischer Lehre bestehend aus den Elementen Erde und Wasser – Kapha als Dosha –

Das Erste, was wir normaler Weise nach unserer Geburt bekommen ist süß, in Form von meist süßlicher Muttermilch oder wenigstens einem süßlichen Fläschchen, daher erinnert es uns ein Leben lang an Geborgenheit, Sicherheit, Schutz, Wärme…wir fühlen uns wohl, wir belohnen uns mit Süßem….

Eigentlich kühlt süß und beruhigt unmittelbar unser Pitta-Dosha, es erhöht das Kapha-Dosha und nährt unsere Gewebe. Und da es nährt, sollten auch Vata-Typen gern mal zu gesundem Süßen greifen. Da es Agni unsere Verdauung erst mal „ausbremst“ und beschäftigt, darf es bei sehr hungrigen Menschen gern auch zu Beginn einer Mahlzeit genossen werden. Im Anschluss essen wir dann entspannter und meist weniger…was bei einem straffen Gewichtsmanagement durchaus positiv ist.

o.K. es gibt noch viele süße Obst und Gemüsesorten, auch Fleisch und Getreide hat einen süßlichen Geschmack….aber heute geht’s mir mal nur um die wirklichen „Süßigkeiten“, die die Seele beflügeln. Da kann so ein süßes Karöttchen einfach nicht mithalten 😉

und jetzt, wo’s draussen kälter und dunkler wird mögen wir es doch ganz besonders.

Deshalb hab ich mir gedacht, ich schenke Euch heute eine meiner Lieblings-Nachspeisen. Ein Mandel-Reis-Firni oder Pudding. Es ist simpel gemacht, wenn Du keine Küchenmaschine hast, dann besorge dir die Zutaten einfach gleich in gemahlenem Zustand, das geht genauso. Wenn du kein Rosenwasser hast, es schmeckt auch super lecker mit frischer Zitronen- oder Orangenschale geraspelt. Einfach mitkochen. Wenn du es nicht ganz so süß magst, dann nimm etwas weniger Rohrzucker oder nur Kokosmilch, die Reis-Kokosmilch ist schon von Natur aus relativ süß.

Zum Abfüllen nehme ich gerne kleine Weckgläser, es geht natürlich auch in jede Form von Nachspeisen-Schälchen. Mach sie nicht zu voll, denn es ist üppig und soll ja nicht „erschlagen“.

Lass es dir schmecken…ich freu mich auch über eine Rückmeldung

Herzlichst – Sat Nam – Pittagirl

Sweet Dream Firni

Portionen 4
Zubereitungszeit 1 hour
Kochzeit 30 minutes
Gesamtzeit 1 hour, 30 minutes
Ernährungsform Ayurvedisch, Vegan, Vegetarian
Mahlzeit-Typ Dessert
Art/Typ Ayurvedisch
Eine Ayurvedische Nachspeise bzw. Süßspeise sollte so süß sein wie die Liebe Deines Lebens 🙂 Nicht üppig und viel und doch macht ein kleines Schälchen glücklich

Zutaten

  • 50g Mandeln (geschält und gemahlen)
  • 150ml kochendes Wasser (zum überbrühen der Mandeln)
  • 3 EL Reis (entweder Reismehl oder Reis selber mahlen)
  • 4 EL Rohrohrzucker
  • 4 St Kardamomsamen grün (sehr fein mahlen (ohne das Häutchen))
  • 500ml Flüssigkeit (Milch, Kokosmilch oder Sahne-Wasser)
  • 1 Tl etwas Rosenwasser oder Zitronenschale

Notizen

Wer das Rezept gern vegan zubereiten möchte, nimmt statt der Milch einfach Reis-Kokosmilch oder pure Kokosmilch. Als Variante könnte man auch Kokosflocken mitkochen. Dieses Dessert läßt sich gut vorbereiten und hält im Kühlschrank 1-2 Tage. ...zumindest rein "theoretisch"....meist ist es vorher schon aufgegessen....

Zubereitung

Schritt 1
Mandeln mit dem kochendem Wasser überbrühen, etwa 10 Min. stehen lassen und dann Schalen abziehen etwas antrocknen lassen. (Am besten gleich am Vorabend machen, dann lassen sich die Mandeln leichter mahlen.)
Schritt 2
Mandeln und Reis fein mahlen, Notfalls gemahlen kaufen (hierfür liebe ich mal wieder meinen Thermomix), auch den Kardamom 4 Kapseln ohne das grüne Häutchen sehr fein mahlen (das mach ich nach wie vor per Hand im Mörser)
Schritt 3
Wer mag, kann den Zucker leicht karamellisieren lassen und dann mit der Flüssigkeit (Milch – Kokosmilch – Sahne-Wasser) aufkochen lassen, Mandel-Reis-Mischung zugeben und zusammen etwa 10 Minuten köcheln lassen. PERMANENTES Umrühren ist hier angesagt, damit nichts klumpt.
Schritt 4
Je nach Vorlieben kann man entweder ein bisschen Zitronenschale mitkochen oder am Schluß etwas Rosenwasser zugeben. Sobald die Masse etwas angedickt ist, kann sie in Schälchen oder Gläser umgefüllt werden.
Zur Deko eignen sich prima Mandelstifte, Orangenspalten, Kokosflocken oder Pistazien oder gar getrocknete Rosenblüten.
Das kann gut vorbereitet werden.

Granatapfel – Königin der Früchte oder Liebesapfel

Im indischen Sanskrit ist sein Name „Da Dima“, Raktapushpa – was so viel bedeutet wie „rot blühend“, botanisch nennt man ihn Punica granatum oder auch Grenadine und Pomegranat. Er gehört zur Familie der Weiderich Gewächse und ist in West- bis Mittelasien beheimatet. Inzwischen wächst er auch an warmen Orten im Mittelmeerraum.

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(Mein Foto entstand im Garten eines italienischen Weinbauern)

Es ist eher ein kleiner Baum, der aber einige hundert Jahre alt werden kann. Die dornigen Äste tragen oval-längliche Blätter und im Frühjahr bis Sommer kommen leuchtend orangerote, trichterförmige Blüten zum Vorschein, aus denen von September bis Dezember apfelförmige Früchte reifen. Je nach Sorte können diese mehr rot oder mehr gelblich sein.

Im Innern des Granatapfels befinden sich mehrere Kammern mit hunderten Samen. Auch diese können von rosa bis tiefrot werden.
Der Granatapfel ist Rot wie die Liebe, fest und knackig außen mit den vielen kleinen roten und prall gefüllten Granaten (Samen-Körnchen) innen. Es können mehrere Hundert kleine Samen in einer Frucht stecken. Erst seit kurzem sind sie im Winter auch bei uns im Handel zu bekommen.
Seit tausenden von Jahren ist er bekannt und DAS Symbol für Fruchtbarkeit, ewige Jungend, Schönheit und Liebe aber auch für Macht, Blut und Tod. Na ja, schließlich war es auch die Frucht der Aphrodite und die römische Schwester Venus soll ihn einst gepflanzt haben. Wer weiß, womöglich war es ein Granatapfel, weswegen Adam und Eva das Paradies verlassen mussten. In so manchem kirchlichen Symbol oder Wappen von Königreichen und Ländern ist er sehr häufig präsent. Achtet ruhig mal drauf, wo überall.

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Und in der Tat, hat diese Frucht einiges zu bieten. Der Granatapfel ist quasi das perfekte „Rostschutzmittel“ für unsere Zellen. Er steckt voller sekundärer Pflanzenstoffe, das sind die, die uns jung erhalten. Also, ein sehr gutaussehender Bodyguard mit antioxidativer Wirkung und um ein vielfaches stärker als unsere Traubensäfte, Blaubeeren, grüner Tee oder der geliebte Rotwein. Die Inhaltsstoffe einer vollreifen Frucht sind echte „Anti-Aging“-Stoffe, die ich jetzt nicht alle aufzählen kann. Aber für die Vegetarier und Veganer unter Euch, ist er eine echte Bereicherung zum täglichen Speiseplan. (Inhalte wie Anthozyane – die die schöne Farbe machen, Polyphenole – die Radikale Fänger, Kalium, B-Vitamine, Vitamin E und K, Flavonoide, Eisen, Kalzium, diverse Mineralien, Pektine (damit das tägliche „Prachthäuflein“ schön geformt in die Schüssel gleitet). Also alle Bausteine fürs Blut, schöne Haare, Haut und Nägel, für die gute Laune und die Liebe….

Nach Ayurvedischer Lehre nährt der Granatapfel all unsere Gefäße und Gewebe, gilt als sattvisch (rein) und ist besonders für den Aufbau der Fortpflanzungsgewebe bekannt.
Das ersichtliche und spürbare Ergebnis nach einer Weile und regelmäßigem Verzehr sind z.B. bessere Blutwerte bei Anämie, eine verbesserte Durchblutung – also alle Bluthochdrucks-Leute aufgepasst! Wunderbar als Prävention und zum Aufbau der Knochen, Gelenke, prima bei Diabetes, da es den Zuckerstoffwechsel unterstützt, für unsere Nerven – also für ALLE Gestressten und Genervten und ganz wichtig, für unsere körpereigene Abwehr. Auch bei diversen Menstruationsbeschwerden (z.B. PMS, Heißhunger auf die Schokolade, Überempfindlichkeit…) – Hier ist Granatapfel deutlich besser als die Schokolade ☺ oder Magen-Darm-Problematiken hat er sich vielfach bewährt. Bei Herz-Kreislauf Geschichten, Arteriosklerose oder ganz speziell auch in der Krebsprävention und Behandlung spielt er bei uns eine immer bedeutendere Rolle, speziell bei Brustkrebs oder Prostatakrebs wurden sehr positive Ergebnisse erzielt (Mehr Infos, Erfahrungen, Studien hierüber können wir gerne direkt persönlich austauschen) Der Liebesapfel ist ein wichtiger Begleiter durch die Wechseljahre und danach…..Also auf jeden Fall ein echtes volles und leckeres Kraftpaket und Liebeselixier für uns….

Die Kerne enthalten wertvolle Öle und beachtenswerte Phytoöstrogene – daher besser kauen und nicht ausspucken. Die können wir Mädels gut gebrauchen, wenn unserer eigenes Östrogen langsam weniger wird, also üblicher Weise in den Wechseljahren und danach. Als Öl der Kerne kann man direkt auf die feuchte Haut einmassieren, es hält sie geschmeidig und stärkt sie auch – bitte auf die Qualität des Öls achten. Es sollte auf jeden Fall kalt gepresst und ohne Zusätze sein.

Oh, ja wertvoll sind sie schon, diese „Paradiesäpfel“, wenn man sie in Bioqualität und reif kaufen möchte… aber, das sollten wir uns auch Wert sein. Eine super gute Alternative für die Zeit, in der es bei uns keine gute Auswahl gibt, also zwischen Februar und Oktober kann ich dir einen sehr hochwertigen und konzentrierten Saft wärmstens empfehlen. (Den trink ich seit Jahren fast täglich und in unserem Online-Shop gibt es ihn auch)

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In Indien konnte ich im Februar frischen Granatapfelsaft trinken, der Geschmack und die Farbe sind unbeschreiblich. Deshalb bin ich auch sehr wählerisch, wenn ich hier bei uns frische Früchte kaufe und verlasse mich daher gern auf die hohe Qualität des Pomesteen-Getränks. Zum Genuss und fürs Auge gibt es sie über den Winter natürlich auch in Salaten, im Frühstücksbrei oder dem Nachtisch.

DOCH VORSICHT ist geboten beim Öffnen der Früchte. Wenn die Küche nicht wie ein Schlachtfeld aussehen soll, dann sollten sie „fachgerecht“ geöffnet werden. Da gibt es dann doch mehrere Möglichkeiten dies zu tun. Gegessen werden die kleinen roten Kerne/Granaten, die im Inneren des Granatapfels fest sitzen. Und damit sie uns nicht beim Öffnen gleich „explodieren“, hat es sich bewährt, die Frucht quer in zwei Hälften zu schneiden. Ich rolle sie vorher auf einer harten Unterlage etwas hin und her. Dann kann die Schale an den Seiten mehrfach eingeschnitten werden, um sie dann am Rand des kleinen Häutchens und mit einem Löffel oder den Fingern leicht abzulösen. Ich rate, sie in eine Schale purzeln zu lassen, dann geht auch vom wertvollen Saft nicht so viel verloren.
Es gibt jedoch mehrere Möglichkeiten…finde einfach für Dich die beste Variante selbst heraus.

An dieser Stelle noch ein Warnhinweis: Die Schalen sowie die Flüssigkeit aus den Kernen wurden und werden traditionell als Farbstoff für Orientteppiche genommen und lassen sich aus unserer Kleidung nur schwer wieder entfernen. Mit Aloe Vera Spray klappt das ganz gut, hab’s selber schon öfter getestet.
Im Ayurveda gilt der Granatapfel als „alle drei Doshas reduzierend“, sein süßer und zusammenziehender Geschmack (Rasa) bringt kühle und aufbauende Eigenschaften mit. Sein auch leicht saurer Geschmack macht aktiv und appetitanregend. Es kommt allerdings immer auf die Art der Frucht und den Reifungsgrad an. Ebenso wichtig ist es auch, ob die Frucht aus biologischem oder konventionellem Anbau stammt. Therapeutisch werden im Ayurveda sowohl die Rinde, die Wurzeln, Blüten, Früchte oder die Samen verwendet. Wegen seiner aphrodisierenden Wirkung gilt er auch als „Rasayana“ für Männer und Frauen gleichermaßen. So wundert es auch nicht, dass er in praktisch allen „Liebes-Elixieren“ und Rezepten als Zutat zu finden ist.

Für alle, die Kinder haben, selber nicht gerne Obst essen, gestresst oder auch schon etwas älter sind und die Körnchen oder eben die „Spritzerei“ bei unvorsichtigem Öffnen nicht so mögen, empfehle ich als Alternative den Saft.
Ein besonderer Cocktail für besondere Gelegenheiten: frischer Granatapfelsaft oder Pomesteen, Datteln, etwas Chili, Muskat und Honig und etwas Aloe Vera.

Meine persönliche Empfehlung ist der Granatapfelsaft mit Mangostane, Birne, Blaubeere und Aloe Vera Gel von Forever – da gibt es ihn als Konzentrat unter dem Namen Pomesteen Power mit der Bestell-Nr. 262 für 473ml, das Aloe First Spray ist für vieles sehr zu empfehlen, unter anderem auch zur sofortigen „Fleckenentfernung“ Nr. 40 – ein echtes Erste-Hilfe-Spray eben.
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Pass auf Dich auf – Herzlichst

Sat Nam – Pittagirl

Eine Quellen-Liste kann ich bei Bedarf sehr gerne zur Verfügung stellen, jedoch möchte ich hier den Rahmen nicht sprengen. Ich hab in sehr vielen Berichten, Studien, Büchern, Internet und Ausbildungsunterlagen Teile der Texte entnommen.