Erdbeer-Rhabarber Aufstrich Ayurvedisch

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KEINE Erdbeermilch – kein Erdbeereis – keinen Erdbeerquark….????

Keine Sorge, mit ein paar kleinen Tricks können wir die leckeren Früchte auch „unbeschadet“ genießen.

Leider gibt es immer mehr Menschen, die diese verlockende rote Frucht nicht mehr „vertragen“, es entstehen Allergien und Unverträglichkeiten…vielleicht ist das einfach nur die Problematik der Zubereitung.

Auch wenn die gesundheitsfördernde Wirkung der Erdbeere im Ayurveda etwas gespalten ist, diese Früchte wachsen bei uns jetzt vor Ort, sind reif und soooo lecker. Sie geben Lebens-Energie und gelten als sattvisch (rein), sie stärken auch das psycho-mentale Gleichgewicht.

Sie werden im Ayurveda zu den süß-sauren Beeren gezählt und haben eine amla vipaka – saure Verstoffwechslung, sowie eine heiße Qualität auf unseren Organismus und entwickeln dadurch eine anregende und katabolische Wirkung.

Leider sind alle sauren Früchte kontraindiziert für Menschen, die zu Hautbeschwerden und Entzündungen neigen (oft PITTA-Menschen). Jedoch für VATA-Menschen (mit hohen Luft/Raum Elementen) sind sie besonders gut verträglich.

Nun können wir sie durchaus genießen, wenn wir uns an die Zubereitungsweise halten.

Inzwischen gibt es Eisdielen, die veganes Eis herstellen, da ist weder Sahne noch Milch oder Joghurt im Eis. Auch wir können die Erdbeermilch mit Reis-/Hafer-/Mandel-/Kokos…milch mixen. Sahne hat andere Eigenschaften und kann bedingt z.B. als Wasser/Sahne-Mischung prima genommen werden.

Abfedern können wir diese Kombination mit den üblichen Zutaten damit, dass wir z.B. dem Erdbeer-Aufstrich Kurkuma und Kardamom zufügen, das nimmt der Milch die Schleimigkeit, dem Fermentierten etwas die Hitze und getrockneter Ingwer gibt leichte Schärfe und ebenfalls trocknende ausgleichende und entschlackende Eigenschaften dazu.

Also mein Aufstrich (den mein Mann als SUPER, SAULECKER 🙂 beurteilte, bekam frische Erdbeeren, geschälte Rhabarberstangen, etwa gleich viel, Kurkuma, Kardamom, getrockneten Ingwer, etwas veganen Gelierzucker und Charkara (Ayurvedischer Rohrzucker) und ein paar Pfefferkörner (gemahlen), alles ab in den Mixer (wie immer bei mir in den TM5) und gleich danach abfüllen. NEIN, es wird NICHT gekocht, es bleibt roh 🙂 Ich hab auch etwas in Eiswürfelbehälter abgefüllt für meine Zeit nach CLean9. Und gleich noch zum Verschenken für die Grillparty morgen….

Oje, was ess ich da bloß (;-  4. Tag Clean 9….. ich werde wohl mein Fenchel-Carpacchio machen und mitnehmen, etwas Geflügel gibt es auch und dann mach ich eben einen Aloe-Minz-Coctail 🙂

 

Also, lasst es Euch schmecken, solange sie frisch sind und praktisch direkt vor der Haustüre wachsen.

Sat Nam – Pittagirl

 

Aprikosen-Chutney

CCAyur-Aprikosen-Chutney
CCAyur-Aprikosen-Chutney

Voll LECKER – ich bin noch ganz hin und weg. Das nenn‘ ich mal eine ‚andere‘ Grill-Beilage Leute – macht es schön scharf, die Süße kommt von den Aprikosen und falls das nicht reicht, dann gebt einfach noch Sirup dazu. Ich hab Birnendiscksaft genommen – Der Hammer!!!!

Aprikosen-Chutney

Zutaten: Zwiebel, frische reife Aprikosen, Zitronenschale, etwas Wasser, Ghee

Gewürze: Kurkuma (nach Möglichkeit frische), Nelken, Zimtblüte, schw. Pfeffer, Kardamom, fr. Chili, fr. Ingwer, Salz, fr. Koriander

Zubereitung: Zwiebel grob schneiden, Aprikosen waschen, Stein entfernen und in grobe Stücke schneiden, Gewürze mörsern, Ingwer und Chili fein schneiden.

Zwiebel mit Ingwer, Kurkuma und Chili leicht anrösten, Aprikosenstücke vorsichtig zugeben und mit den Gewürzen ummanteln, restliche Gewürze zugeben, etwas Wasser zugießen und kurz mit geschlossenem Deckel dünsten. Abschmecken mit Zitronenschale, etwas Salz und frischem Koriander.

 

Laßt es Euch und Euren Freunden schmecken

Sat Nam – Pittagirl