Himmlische Kürbisspalten

Sie sind orange, weiß grün, meliert, rund oder flach wie Ufos – Kürbisse

Ich liebe diese kräftige Farbe und den meist süßlichen Geschmack. Derzeit werden sie bei uns ja überall angeboten. Ob vom Stand am Straßenrand oder aus dem Bioladen, ihre Vielfalt und Aromen sind so vielfältig wie die Zubereitungsmöglichkeiten. Ob nun als Gemüse, gefüllt oder in Spalten aus dem Backofen, als Suppe oder Püree, als scharfes Chutney oder süße Marmelade…es gibt tausende Rezepte für sie.

Im Ayurveda gelten sie als KAPHA-Gemüse, sie haben kalte Eigenschaften, sind süß im Geschmack, sind nährend und aphrodisierend. Nährend und gewebeaufbauend heißt nicht, dass sie ‚dick‘ machen, sondern sehr wertvoll sind, um ein gesundes und festes Gewebe für uns aufzubauen. Wir brauchen ja Muskeln, Sehnen, Fasern usw. Sie sind auf jeden Fall sehr gesund – und zwar schon mal wegen ihrer intensiven Farbe 🙂 Klar, Beta-Carotin ist jede Menge drin, also super für die Augen, die Haut & Haare. Dabei haben sie selber sehr wenig Kalorien….also bitte aufpassen, was ihr so dazu gebt, wenn’s nicht „ansetzten“ soll. Im Ayurveda kümmern wir uns weniger um Mineralstoffe und Vitamine, aber auch das können die prächtigen Beeren in üppiger Konzentration liefern. Die Kürbiskerne werden sogar therapeutisch eingesetzt, denn sie gelten u.a. als antiparasitisch.

Auf meinen Reisen im südlichen Afrika habe ich meist den Butternut-Kürbis gegessen. Oft war er ’nur‘ mit etwas Butter und Salz, eingewickelt in Alu-Folie (ja ja ich weiss schon….) direkt aus dem Feuer. Oh war das herrlich lecker…denn nach einem heißen, aufregenden Tag im Busch (im Outback sozusagen), schmeckt ein Kürbis direkt gegart aus dem Feuer und für mich meist mit anderem Gemüse dazu, manchmal einem kleinen Stück Fleisch und einem Glas Wein dazu einfach unbeschreiblich gut. Es macht definitiv glücklich 🙂 …dann noch die Hintergrundgeräusche wie Hyänen, Elefanten oder so wahrzunehmen, noch die Wärme des Tages spüren….oh sorry, ich träume…

Also zurück ins hier und jetzt.

Wir haben immer noch Herbst hier in Europa, also die unstete VATA-Zeit, brauchen nährendes und warmes Essen, Ruhe und Entspannung…ein bisschen träumen und in schönen Erinnerungen schwelgen tut da echt gut. Ich nutze grade mehrfach die Sauna im Fitnessstudio, solange es noch offen haben darf und geniesse jeden Spaziergang draussen in der frischen Luft mit dem eleganten bunten Blätter-Regen. Lass Dich nicht runterziehen ins Dunkel…

Apropos Dunkel…am Samstag ist Allerheiligen, Halloween oder wie auch immer man in den unterschiedlichen Kulturen man den Wechsel von hell zu dunkel nennt. Das Wort „GURU“ bedeutet übrigens auch ‚vom Dunkeln ins Licht‘.

Bist DU interessiert an einer etwas anderen Halloween-Party? Dann wäre unsere im Team organisierte Online-Halloween-Party am Samstag Nachmittag bestimmt etwas für DICH. Mit Spaß, vielen fundierten Infos zu dieser besonderen Nacht im Jahr, mit Grusel und leckeren Zutaten….vor allem aber mit jeder Menge Freude… Ich schicke DIR total gerne den Link, damit Du dabei sein kannst. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Hier kannst Du auch das leckere Rezept der marinierten Kürbisspalten aus dem Ofen kostenfrei downloaden. Lass es Dir Schecken

Herzlichst – Namaste Conni

Marinierte Kürbis-Spalten aus dem Backofen

Portionen 2-6
Zubereitungszeit 10 minutes
Kochzeit 1 hour
Gesamtzeit 1 hour, 10 minutes
Allergien Histamin, Soja, Weizen Gluten
Ernährungsform Gluten Frei, Vegan, Vegetarisch
Mahlzeit-Typ Hauptgericht, Mittagessen, Starter
Art/Typ Ayurvedisch, Halloween
aus dem Buch Die neue Ayurveda-Küche - K. Rosenberg und Team

Zutaten

  • 1 kg bzw. 1 mittelgroßer Kürbis (Es geht mit jeder anderen Kürbissorte natürlich auch)
  • Salz

Marinade

  • 1 Rosmarin (1-2 Zweige)
  • 3 EL Olivenöl
  • 3 EL Ahornsirup
  • 3 EL Sojasoße
  • 3 EL Zitronensaft

Notizen

Diese außergewöhnlich leckere Art, Kürbis zuzubereiten geht so schnell und läßt sich gut vorbereiten. Ich serviere sie dann schön angerichtet zum gesamten Menü dazu.

Damit die Spalten schön saftig werden, gebe ich nach einer Weile noch etwas Ingwerwasser dazu. Nur ganz wenig, so dass der Boden grade bedeckt ist. Mit einem Hauch Zimt in der Marinade bringt man noch einen leicht exotischen Duft mit dazu.

Vorsicht bei der Sojasoße, die kann Weizengluten enthalten, also aufpassen beim Einkaufen.

 

Zubereitung

Schritt 1
Den Kürbis waschen und am Besten mit einer Gemüsebürste abschrubben, denn die Schale bleibt dran. Ich nehme meistens einen Hokkaido-Kürbis, da kann ich die Schale später gut mitessen.
Schritt 2
Den Kürbis mit einem großen scharfen Messer halbieren, die Samen mit einem Löffel entfernen und in Spalten schneiden. Ideal finde ich sie in ca. 0,5cm dicke Scheiben. (Man kann übrigens die Samen sauber machen, trocknen und wieder einsetzten, sofern man einen Garten hat oder erst trocknen und dann rösten und übers Essen streuen.)
Schritt 3
Aus den restlichen Zutaten die Marinade herstellen. Rosmarin klein schneiden und zur Soße dazugeben. Nun die Kürbisscheiben darin wenden und entweder auf ein Backblech oder eine Kasserolle geben. Gleichmäßig auslegen. Die restliche Marinade dann gleichmäßig über die Spalten verteilen.
Schritt 4
Backofen evtl. vorheizen auf ca. 180 Grad und für etwa 50-80 Min. backen. Es kommt natürlich auf die Dicke der Spalten an, wie lange sie brauchen, bis sie richtig durch sind.
Also eher bitte immer wieder mal prüfen.

Eine wärmende Liebeserklärung

Freies FreitagsGeschenk-Rezept:ganesha-md

Dieses so wunderbar in den Herbst passende Rezept hab ich mal irgendwo (ich glaub es war bei Volker Mehl) entdeckt und gleich ausprobiert – es ist zum dahinschmelzen…..

Ich finde, diese Kombination an Süße und Schärfe gleichzeitig mit der cremigen Substanz des Pürees und den noch saftigen kurz gebratenen Äpfeln macht voll glücklich. Mich hüllt das beim üblichen herbstlichen Wetter so wunderbar in eine wärmende Hülle ein….das ist die reinste Liebeserklärung 🙂

Laut Ayurvedischer Lehre haben wir jetzt im Herbst ein recht gutes und stabiles Agni (Verdauungskraft). Die Wärme von Pitta (Feuer – Sommer) ist noch vorhanden und doch sind die Abende und der Wind schon recht frisch.

Vorausgesetzt wir haben uns in diesem Sommer nicht nur von Gegrilltem, Salaten am Abend und den vielerlei Soßen mit jede Menge Alkohol verköstigt, dann können wir uns über dieses schnelle und simple Gericht voll und ganz hingeben. Falls doch, schlage ich erst noch eine kleine „Entschlackungskur“ vor. Denn was wir jetzt im Herbst noch mal an „Abfall“ entsorgen, brauchen wir bis Februar nicht mit uns herumtragen 🙂 Im Winter ist unser Stoffwechsel auf Aufnahme programmiert und gibt nur sehr schwer etwas ab. Wer also noch ein bisschen Gewichtsmanagement voran treiben möchte – JETZT ist der richtige Zeitpunkt dafür.

In Kürze beginne ich wieder mit den Clean9-Tagen ….wer mitmachen möchte….einfach bei mir melden.

 

Wenn es Dir gefällt, dass ich immer wieder Freitags ein Geschenk-Rezept verschicke, dann gib mir doch bitte eine kurze Info. So macht es viel mehr Freude, wenn ich weiß, das Du dich darüber freust.

 

Lass Deine Nahrung auch Deine Medizin sein

Sat Nam – Pittagirl

Süßkartoffelpüree mit Pfeffer-Apfel (Ayurvedisch)

Portionen 4
Zubereitungszeit 10 minutes
Kochzeit 20 minutes
Gesamtzeit 30 minutes
Ernährungsform Gluten Frei, Vegan, Vegetarisch
Dieses schnelle Gericht ist wie eine Liebeserklärung. Du kannst sie als Vorspeise, als Beilage oder einfach mal als Hauptspeise (hilft auch als Seelentröster) genießen. Es sollte auf jeden Fall noch gut warm sein, dann entfalten sich die Aromen noch so angenehm stimulierend.

Zutaten

  • 750 g Süßkartoffeln (schälen und in grobe Stücke schneiden)
  • 2 mittelgroße rote Zwiebeln (schälen und in Ringe schneiden)
  • 2-3 TL Ghee (Pflanzl. Öl) (etwas zum Anbraten der Äpfel und für's Püree)
  • 100 ml Gemüsebrühe
  • 100 ml Milch oder Sahne/Wasser-Mischung (für's Püree - es eignen sich auch Mandel/Kokos/Hafer...milch))
  • 2 mittelgroße saftige Äpfel (in feine Scheiben schneiden)

Gewürze

  • 1 TL Rohrzucker (für die Äpfel)
  • Muskat (frisch gerieben)
  • Salz, Pfeffer

Notizen

Dieses durchaus Ayurvedische Rezept kann optional prima als vegane Mahlzeit zubereitet werden. Dann einfach Ghee durch ein gutes Öl austauschen und die Milch bzw. die Sahne durch entweder Sojasahne oder jegliche Alternativ-Milch ersetzen.

Zubereitung

Vorbereitung
Schritt 1
Die Äpfel waschen, nach Möglichkeit nicht schälen, Strunk ausschneiden bzw. ausstechen oder halbieren und Kerne entfernen. Zwiebel schneiden, in feine Ringe schneiden/hobeln und abgedeckt beiseite stellen.
Zubereitung
Schritt 2
Jetzt die Süßkartoffeln schälen in grobe Stücke schneiden und mit der Milch bzw. Sahne-Wassermischung und der Gemüsebrühe gar kochen. (so ca. 15 Min.) Falls Du das im Thermomix machst, koche die Stücke tatsächlich in der Flüssigkeit, es wird später ja püriert.
Schritt 3
Nun etwas Ghee (Butterfett) in einer Pfanne schmelzen lassen, Zucker zugeben und leicht abschmelzen, dann die Zwiebel zugeben und vorsichtig bräunen - Beiseite stellen und warm halten
Schritt 4
Wieder etwas Ghee anschmelzen, nimm die selbe Pfanne noch mal, jetzt vorsichtig die Apfelringe kurz andünsten, so dass sie fast durch sind aber doch noch fest, Vorsicht, das geht recht schnell.
Schritt 5
Sobald die Kartoffeln durch sind mit etwas Salz, Pfeffer und Muskat (am Besten frisch gerieben) würzen, dann stampfen oder pürieren
Schritt 6
Püree am besten auf einen warmen Teller oder in ein hübsches Glas füllen, ein paar Apfelscheiben darüber legen und mit den Zwiebelscheiben bedecken. Etwas frischen Pfeffer drauf - Fertig -