Die Welt der Düfte

Schließe die Augen – Atme den Duft ein und fühle

Was bei den einen der frisch gekochte Kaffee oder der Duft von Plätzchen im Ofen ist, so ist es bei mir der Duft von Gewürzen, Sandelholz-Räucherstäbchen oder Rosenblüten. Mhhhh….da kommt Sehnsucht und ein Glücksgefühl auf…und das einfach aus der Erinnerung heraus….was vermag es da wohl, wenn der Duft wirklich echt ist…

Bei mir löst der Duft von Gewürzen, Räucherstäbchen, die Mischung aus Zimt und Früchten ganz schnell Erinnerungen an Indien und meine Ausbildung an der Europäischen Akademie für Ayurveda aus und ich fühle mich sofort wohl, denn es war eine ganz intensive und schöne Zeit in meinem Leben.

Viele 1000 Gerüche berühren uns im Laufe unseres Lebens. Manche verfliegen unbemerkt, manche bleiben in der Erinnerung haften. Düfte – sie begleiten uns von der ersten Sekunde unseres Lebens, bis meist zum letzten Atemzug. Unser Geruchssinn ist sehr wichtig, denn er hilft uns unter anderem zur Wiedererkennung, zur Kommunikation, zum Schutz und sogar zur Partnerwahl.

Mit dem Titel: „Duft eines nordischen Morgens am See“ pries Coco Chanel einst ihr Chanel No 5 an. 

Und mal ehrlich, wir hüllen uns gern täglich von morgens bis abends in wohl riechende Düfte ein. Ich denke da auch ans Duschgel, die Creme, das Waschpulver, die Putzmittel und und und….Leider sind das aber überwiegend synthetische Stoffe.

Seit jeher wurde in der Natur, der Tierwelt und den Menschen mit Duft entweder angelockt oder abgewehrt. Denn Düften können wir uns nicht entziehen. Ein Geruch geht ungehindert in Bruchteilen von Sekunden in unser limbisches System, das ist ein sehr alter Teil unseres Gehirns, der sich aus mehreren Strukturen zusammensetzt. Dort ist quasi die Schaltzentrale für’s Lernen, unser Gedächtnis, Emotionen und auch die vegetative Regulation für unser Essverhalten, der Verdauung und der Fortpflanzung.

Kein Wunder also, dass wir allein mit der Vorfreude auf unser Lieblingsessen, bereits beim Gedanken an den herrlichen Geruch unsere Verdauunsgssäfte anregen können.

Die direkte Aufnahme von ätherischen Ölen gelingt besonders leicht durch Inhalation über die Lunge, das kennen wir alle von Dampfbädern z.B. bei Erkältungen oder dem Lavendel-Badeöl. Beim Auftragen auf die Haut, wie es bei Massagen oder den ayurvedischen Kräuterstempeln praktiziert wird, lassen sich nach kurzer Zeit die Inhaltsstoffe der ätherischen Öle im Blut nachweisen.

Auch wenn unser Geruchsorgan nicht größer ist, als ein Daumenabdruck, es wird durch Nervenzellen gebildet, sitzt im hinteren Bereich der Nasenhöhle und ist direkt mit dem Gehirn verbunden. Ja es ist praktisch ein Abzweiger des Gehirns. Deshalb kommen Informationen, die wir einatmen so extrem schnell an. Dieses Organ schaltet sich leider im Tiefschlaf aus. Es kommen Gerüche zwar im Körper an, jedoch werden keine Meldungen ans Gehirn abgegeben. Deshalb ist es so wichtig, dass wir Rauchmelder in unseren Schlafräumen haben. 

Unsere Geruchswahrnehmung ändert sich im Laufe des Lebens immer wieder. Bei uns Frauen sogar innerhalb eines Zyklusses. Ältere Menschen können oft weniger gut riechen…was allerdings mehr mit der Einnahme von Medikamenten und ‚der Durchlässigkeit‘ der Nervenzellen zu tun hat. Im Ayurveda würden wir sagen, dass zu viel AMA angesammelt wurde. Übrigens ist auch der Geschmack praktisch weg, wenn wir nicht riechen können. Das kennen wir alle von einer Erkältung oder schweren Krankheit. ABER wir können das Geruchsempfinden unterstützen und trainieren. Durch Ausleitungsverfahren und gezielten Übungen mit Gerüchen….also AMA-Ausleitung und Aromatherapie

Aktuell berichten die meisten Covid-Patienten von lange anhaltendem Geruchs- und Geschmacksverlust. ….nun ja, wir werden sehen, wie damit dann umgegangen wird. Einen ayurvedischen Weg kann ich mir da auch gut vorstellen….

Ich habe erlebt, wie in Indien die Geburts- und Wöchnerinnen-Station mit Weihrauch eingehüllt wird. Das hat natürlich etwas mit den antiseptischen und antibiotischen Wirkung zu tun, aber sicher auch mit der Stärkung der Nerven. Viele natürliche Duftstoffe besitzen die Fähigkeit unsere Stimmung zu beeinflussen, ja auch der Blutdruck kann durch den Duft von Muskatnuss oder Ylang Ylang beeinflußt werden. Der Duft von Lavendel läßt uns leichter entspannen und einschlafen oder die ätherischen Öle von Rosmarin leichter Rechenaufgaben lösen.

DOCH ACHTUNG! Um wirklich körperliche Reaktionen hervorzurufen, ist die Qualität, also die Reinheit und das Herstellungsverfahren der ätherischen Öle ausschlaggebend. Synthetische Düfte mögen angenehm sein, jedoch wirkliche körperliche Reaktionen sind eher unwahrscheinlich. Bei Lavendel sind rund 200kg frische Blüten nötig um 1 kg ätherisches Öl zu gewinnen, Da macht es schon klar, weshalb echtes Öl wesentlich teurer ist, als synthetisch hergestelltes Öl. Ebenso wichtig ist, wo und wie sie gewachsen sind, denn auch das Klima ist ein wichtiger Indikator für die Qualität des Öls.

Welches Öl kann man nun für welchen Zweck nutzen? In meinem nächsten Blogbeitrag schreibe ich über die fast unerschöpfliche Vielzahl von Anwendungen, die wir gut auch in unseren hektischen Alltag übernehmen können. Welche Düfte wir als ‚kleine‘ Hausapotheke zu Hause haben sollten und was wir damit wirklich praktisch tun.

Ich beginne mit den 4 Ölen, die uns meine Partnerfirma Forever Living ganz frisch zurückgebracht hat und werde mich darüber hinaus noch mit der Aromatherapie beschäftigen. Denn seit kurzem habe ich auch Zugang zu den hochwertigen Ölen der Firma Young Living, die ich dann auch zum Erwerb anbieten werde.

Denn ich bin davon überzeugt, dass uns Hilfsmittel aus der Natur grade in so herausfordernden Zeiten sehr viel besser unterstützen und stärken, als es keine Medizin vermag.

Hol dir gerne schon die Öle nach Hause, tropfe z.B. das Lavendel Öl auf Dein Kopfkissen zum entspannten Einschlafen und die Mischung „Defense“ um am Abend intensiv zu meditieren oder Yoga üben. Nutze dafür am Besten einen Diffusor oder eine Schale mit warmem Wasser.

Schau, hier findest Du unsere tollen Öle: Zur Info im Shop

Tolle Infos zu den Ölen aus unserem Yours-Magazin

In meinem nächsten Newsletter verrate ich Dir natürlich schon ein bisschen mehr und Du verpasst auch den nächsten Blogpost nicht. Melde Dich gerne dafür an….

Pass auf Dich auf – Conni


Ab in die Ferien – peel it, cook it or forget it…

…was sollten wir auf Reisen unbedingt beachten…

Endlich Sommer, endlich Ferien und Urlaub. Für die Meisten ist das die schönste Zeit des Jahres. Alles ist grün, es ist die Zeit der Blüte, des Wachstums, ja der Fülle. Bei herrlichen Temperaturen in ein kühles Naß zu springen, ob nun Baggersee, Freibad, ein Pool oder das Meer ist für viele ganz wundervoll macht einfach Spaß. Abends dann frisch geduscht und sonnenverwöhnt draußen Essen in einem Restaurant oder gar am Strand – auf jeden Fall in gemütlicher Runde, vielleicht bei einem Gläschen Wein oder der leckeren Nachspeise vom Buffet. Ach und nicht vergessen die wunderbar kühlen und frischen Obstsäften, die jetzt überall angeboten werden. Herrlich!!!! ODER?

Leider nicht immer!

Wir setzen uns ins Auto, den Flieger oder den Zug, haben unser Gepäck für diese Zeit dabei und denken an Wasser, Berge, Tropen, Faulenzen und natürlich leckeres Essen, vielleicht ein Gläschen Wein und frische exotische Früchte, Eis…..Ferien halt…

Solange wir im Lande bleiben, mit Softeis und der Hygiene am Strandkiosk etwas vorsichtig sind, kann uns eigentlich kaum etwas wirklich Schlimmes ereilen. Geht’s jedoch weiter weg und sei es irgendwo in Europa, dann sollten wir schon vorsichtiger werden im Umgang mit Wasser, den Eiswürfeln im Glas oder dem frischen wunderschön servierten Salat oder Obstteller. Ganz zu schweigen von den tollen Fruchtstücken am Strand! Oh ich hör sie noch – „Coco Coco bello“ Nein, nicht weil das per se alles unhygienisch, voller gefährlicher Viren und Bakterien ist oder sonst irgendwie besonders schädlich wäre, sondern, weil unser Darm sich hier mit fremden Kulturen von Viren, Bakterien und sonstigem Gesindel auseinandersetzten muss. Denn auch er macht hier sicherlich jede Menge neuer Bekanntschaften und nicht alle sind ihm wohlgesonnen. Ja, manche sind richtig gefährlich!

Eine lange Reise mit „ungesundem“ Reiseproviant, langes Sitzen, kaum Bewegung, Klimaanlage, wenig Schlaf kann durchaus in den ersten Ferientagen zu einem „Streik“ unseres Darmes führen. Entweder wir haben dann tagelang Verstopfung oder gleich Durchfall. Beides nicht schön und schon gar nicht, wenn wir doch unser Feriendomizil genießen wollen.

Bevor wir jedoch gleich zu harten Mitteln greifen, können wir uns zum einen super gut vorbereiten und unseren Darm topfit machen, bevor’s losgeht und für unterwegs nehmen wir ihm ein paar „Helferchen“ mit.

In meinem Gepäck sind immer 3 Dinge dabei: Probiotic, Prebiotic und das „8-Windepulver“ (Hingvashtaka-Curna) aus dem Ayurveda. Das eine sind die tollsten Darmbakterien, die mir seit vielen Jahren täglich „alles Übel“ zuverlässig vom Leib halten, mit den Prebiotics füttere ich sie, damit wie weiter fleissig sind und das herrlich scharfe Windepulver aus 8 verschiedenen Gewürzen putzt wie „Rohrfrei“ sauber. Diese Gewürzmischung heizt im gesamten Verdauungstrakt so richtig ein und bringt wieder Ordnung ins Gefüge. Dieses Pulver mach ich mir zwar meist selber, aber ihr bekommt es in guten Ayurveda-Läden (oder auch mal bei mir). Es reicht meist eine Messerspitze davon – passt also alles ins kleinste Reisegepäck.

Natürlich hab ich auch noch etwas dabei, falls mich doch mal „Montesuma’s Rache“ ereilt – dann nehm ich täglich mein rotes Zaubertütchen mit L-Arginin + vielen Antioxidantien  (Argi+) mit viel sauberem oder abgekochten Wasser angerührt, OHNE Eiswürfel versteht sich, damit mein Organismus nicht dehydriert und zu viele Vitalstoffe verloren gehen. Dann habe ich IMMER Kurkuma als reines Gewürz-Pulver dabei – eines der stärksten natürlichen Antibiotika und meine blauen Lieblings-Tütchen – Nutra Q10 – mit Q10 zum „wach“ werden, Weihrauch und Kurkuma – diese beiden Gewürze kennen wir im Ayurveda ebenfalls für viele Dinge u.a. zur natürlichen „Desinfektion“ innen wie außen. So praktisch, alles in kleinen Kügelchen oder als Pulver in Tütchen (Fiber), wie die Prebioticas in gelben Tütchen, einfach in lauwarmem Wasser anrühren und trinken – fertig. (Sie bilden übrigens Keton im Darm – überaus tolle Kollegen. Ketone entstehen auch beim Fasten und sind super leckeres Futter für unsere guten Darmbakterien). Ingwer gibt es vielleicht vor Ort frisch zu kaufen, das läßt sich dann prima in einem Tee aufbrühen oder zur Not auch mal pur zu knabbern. Omega 3 Fettsäuren haben eine stark entzündungshemmende Wirkung – die können wir als Kapseln sauber verpackt mitnehmen (z.B. die Arctic Sea) oder wirklich als frischen Meeresfisch essen (fette Fische wie z.B. Lachs, Makrelen).

Auch zu meiner Mini-Reise-Hilfe hab ich ein kleines Fläschchen Aloe First Spray, Aloe Vera Gelly und die Aloe Lotion dabei, mein Lips und Sunlips fehlen niemals – das darf dann bei kleinen Wehwehchen, Sonnenbrand oder ein paar Kratzern zeigen, was es kann. Mehr hab ich in den letzten Jahren nie gebraucht – cool, denn ich war in Indien, Südafrika, Botswana, den Arabischen Emiraten, Italien und Mallorca…

Ich gebe zu, in den letzten Jahren bin ich durchaus mutiger bzw. nachlässiger geworden, hab immer mehr ausprobiert. Und wenn etwas richtig frisch aussah und es mich so herzlich angelacht hat, dann hab ich es gegessen oder auch getrunken und es ging mir meistens super gut. Aber ich halte mich überwiegend an die international geltende Regel: „peel it, cook it oder forget it“ 

Falls Euer Darm erst mal in den Streik getreten ist, sucht euch am Buffet oder auf der Speisekarte eher vegetarische Gerichte mit wenig Kohlenhydrate aus, lieber etwas scharfes und flüssiges essen, als Fleisch, Kartoffeln oder Nudeln. Viel viel viel trinken – LAUWARM niemals kalt, denn Wärme bringt etwas zum Bewegen, Kälte läßt es weiter „stocken“. Und habt ein bisschen Geduld mit Eurem Darm, reibt den Bauch, macht Yoga oder bewegt euch anderweitig gut, dann wird er bald auch in den relax-urlaubs-modus kommen und „zickt“ nicht mehr rum.

Falls ich Euch neugierig gemacht habe wegen meiner Helfer-Tütchen oder den Produkten an sich, die liebe ich so sehr, dass ich sie gerne empfehle und daher auch selber verkaufe. Ihr bekommt sie in unserem Online-Shop, ab 50€ portofrei, bis Ende August mit 15% Rabatt für alle, die sich als Kunde registriert haben (also Neu anmelden, 1 Tag warten und dann erst bestellen, dann ziehen wir die 15% gleich bei der Bestellung) …dazwischen gebe ich das ‚händisch‘ 😉 ein.

Ach, und zur Vorbereitung könnt ihr die Aloe Vera trinken und die Pro- und Prebioticas schon 1-2 Wochen vorher nehmen, dann kommt der Darm auch schneller mit in Urlaub 🙂

Schau doch mal vorbei:   Mit Klick zum Shop

  

habt wunderschöne und entspannte Ferien

bleibt gesund

Namaste – Conni