Granatapfel – so rot wie Blut

Er hat viele Namen, gilt als Königin der Früchte oder Liebesapfel und beherbergt die Heilkraft einer ganzen Apotheke. Die Samen sind kleine prall gefüllte rote Granaten. Ein wärme- und lichtliebender Baum – mit schönen roten Früchten – Der Granatapfel (Punica granatum). Im indischen Sanskrit ist sein Name „Da Dima“ auch Raktapushpa, was „rot blühend“ bedeutet. Rakta = Blut.

Ursprünglich kommt der Baum aus dem Asiatischen Raum, inzwischen gedeiht er auch an warmen Orten im Mittelmeerraum und liegt voll im Trend. Kein Wunder, denn sowohl die Samen, das Fruchtfleisch, die Schale, die Wurzel, die Blüte, selbst die Rinde des Granatapfelbaumes strotzen nur so vor Polyphenolen, also Antioxidantien und Nährstoffen wie Flavonioden, Anthocyane, Ellagsäure und vielen mehr. Diese Stoffe kennen wir von Rotwein oder grünem Tee – jedoch sind im Granatapfel 2-3 Mal mehr davon enthalten. Also ein richtiger Superstar, eine absolute Granate sozusagen

Ein ayurvedischer Therapeut oder Arzt wird über diese jüngst entdeckte Granaten-Frucht schmunzeln, denn diese wissenschaftlichen Erkenntnisse sind in den vedischen Texten längst erwähnt. 

Freie Fahrt durch die Blutgefäße

In den 1990er Jahren wurde man auch bei uns auf diese Frucht aufmerksam und in hunderten von Studien wurden positive Wirkungen auf Herz, Prostata, bei Krebserkrankungen oder Schlaganfall um nur ein paar zu nennen, bestätigt. Wir können die Früchte inzwischen überall kaufen. Doch wie bei allem, gibt es eine große Spanne bei der Qualität.

Und in der Tat, hat diese Frucht einiges zu bieten. Der Granatapfel ist quasi das perfekte „Rostschutzmittel“ für unsere Zellen. Er steckt voller sekundärer Pflanzenstoffe, das sind die, die uns jung erhalten. Also, ein sehr gutaussehender Bodyguard mit antioxidativer Wirkung und um ein vielfaches stärker als unsere Traubensäfte, Blaubeeren, grüner Tee oder der geliebte Rotwein. Die Inhaltsstoffe einer vollreifen Frucht sind echte „Anti-Aging“-Stoffe, die ich jetzt nicht alle aufzählen mag. Aber für die Vegetarier und Veganer unter Euch, ist er eine echte Bereicherung zum täglichen Speiseplan. (Inhalte wie Anthozyane – die die schöne Farbe machen, Polyphenole – die Radikale Fänger, Kalium, B-Vitamine, Vitamin E und K, Flavonoide, Eisen, Kalzium, diverse Mineralien, Pektine (Für Zellen und Verdauung). Also alle Bausteine fürs Blut, schöne Haare, Haut und Nägel, für die gute Laune und die Liebe….

Nach Ayurvedischer Lehre nährt der Granatapfel all unsere Gefäße und Gewebe, gilt als sattvisch (rein) und ist besonders für den Aufbau der Fortpflanzungsgewebe bekannt. Er gilt als „alle drei Doshas reduzierend“, sein süßer und zusammenziehender Geschmack (Rasa) bringt kühle und aufbauende Eigenschaften mit. Durch seinen leicht sauren Geschmack ist er appetitanregend und macht gute Laune. Und wie immer ist die Qualität und der Reifegrad entscheidend.


Nach längerem regelmäßigem Genuss bemerken wir üblicher Weise verbesserte Blutwerte bei Anämie, verbesserte Durchblutung. Ein ausgeglichenerer Zuckerstoffwechsel und besonders auch der weibliche Zyklus profitiert sehr davon. ABER eben nicht nur von einer Frucht ab und zu!

Ich könnte jetzt noch einige schwere Erkrankungen aufzählen, bei denen nachweislich eine sehr positive Entwicklung stattfindet, aber das ist in diesem Rahmen für mich gar nicht erlaubt und man kann das alles nachlesen in vielen Studien. Ich gebe auf Nachfrage gern die Quellen zum Nachlesen.

Für mich ist es wichtig, dass sich die hübschen Granaten übers Essen gestreut nützlich machen und für meine Zellen wie ein Jungbrunnen wirken. Ich esse sie, so oft ich nur kann frisch und wenn keine Saison ist, hole ich sie mir als Konzentrat bei meiner Partnerfirma. Denn meine Zellen wollen ja nicht nur manchmal gut versorgt sein.

Sie passt mit ihrem leicht süß-sauren Geschmack perfekt zu Geflügel, in Salate, zu süßen Desserts oder zu Curry. Ich liebe auch Granatapfel-Chutney mit Ingwer, Rosenwasser und Chili

Doch Vorsicht ist geboten beim Öffnen, wenn die Küche nicht wie ein Schlachtfeld aussehen soll. Die bis zu 500 Samen platzen schnell und die Farbe ist intensiv. Manche öffnen sie unter Wasser, aber ich finde, das nimmt viel an Geschmack weg. Ich rolle sie erst auf einer harten Unterlage etwas hin und her, dann öffne ich sie ähnlich wie eine Orange, also mit längs Spalten und breche einzelne Kammern heraus.

Die Kerne enthalten wertvolle Öle und beachtenswerte Phytoöstrogene – daher besser kauen und nicht ausspucken. Die können wir Mädels gut gebrauchen, wenn unserer eigenes Östrogen langsam weniger wird, also üblicher Weise in den Wechseljahren und danach. Als Öl der Kerne kann man direkt auf die feuchte Haut einmassieren, es hält sie geschmeidig und stärkt sie auch – bitte auf die Qualität des Öls achten. Es sollte auf jeden Fall kalt gepresst und ohne Zusätze sein.

Ein besonderer Cocktail für besondere Gelegenheiten: frischer Granatapfelsaft oder Pomesteen, Datteln, etwas Chili, Muskat und Honig und etwas Aloe Vera.

Wir bieten höchste Qualität zu fairen Preisen, selbst in solch schwierigen Zeiten, bieten wir auch immer wieder Preisnachlässe in Form von Aktionen oder auch bei Partner-Anmeldung. Frag einfach nach, wir finden auch für DICH eine faire Lösung.

Namaste – Conni

Qinoa mit Kohlrabi-Karottengemüse

Ein simples, schnelles Essen, das sättigt und nährt. Es ist ideal für eine Fastenzeit, denn es ist unspektakulär mit wenig Zutaten und belastet daher den Darm kaum. Während einer Fasten-Reinigungszeit oder Kur wollen wir ja den Darm entlasten und daher nicht ablenken.

Quinoa gut waschen und über Nacht in Wasser einweichen (so ist es leichter verträglich)

Kohlrabi (3 St. mittelgroß für 2 Pers. reichen gut) halbieren und in feine Scheiben hobeln, evtl. noch eine Karotte dazu hobeln.

Frisch gemahlenes Cumin (Kreuzkümmel) in etwas Ghee (oder Öl) andünsten, Kohlrabischeiben zugeben und 5 Min. andünsten, dann mit wenig Wasser aufgießen, Deckel zu und köcheln lassen.

Inzwischen das Quinoa mit frischem Wasser in einem Topf aufgießen, so dass es gut bedeckt ist (je länger es eingeweicht war um so weniger Wasser braucht es zum Kochen, ohne einweichen 2,5 fache Menge) etwas Salz oder Gemüsebrühpulver zugeben und köcheln lassen. Es braucht ca. 15-20 Minuten. Hier darf das Wasser verdunsten und kann daher mit leicht geöffnetem Deckel köcheln.

Kohlrabi immer mal wieder umrühren. Wenn es fast durch ist, 2-3 TL Mandelmus einrühren, falls zu wenig Wasser da ist, heißes Wasser nachgießen. Je nachdem wieviel Soße es werden soll, von beidem mehr nehmen. Mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken. Fertig.

Ich röste mir gerne Nüsse dazu: Walnüsse, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne und Sesamsamen. Die großen Nüsse klein hacken und zuerst in die trockene Pfanne geben, leicht anrösten, bis sie duften, dann die kleineren Samen zugeben. Immer dabeibleiben und rühren! Sie verbrennen sonst sehr schnell.

Mengenangaben sind immer so eine Sache, deshalb lasse ich sie einfach weg. Auch ich habe so das ayurvedisch Kochen in meiner Ausbildung gelernt. Ist erst mal ungewöhnlich, klappt aber super, probiere es einfach mal aus 🙂

Viel Freude beim Nachkochen

Namaste – Conni